Sprachentwicklung von Babys und Kleinkindern natürlich und spielerisch begleiten und fördern

Sprachauffälligkeiten nehmen zu?!

Als ich im Rahmen meines Berufes einmal eine Weiterbildung zum Thema „Sprachentwicklung bei Kleinkindern“ besuchte, war ich erstaunt, wie stark Auffälligkeiten und Verzögerungen in der Sprachentwicklung zugenommen haben. Gleichzeitig war ich gespannt zu erfahren, mit welchen Tricks und Spielen dies wieder hinzukriegen sei. Ich erwartete die neuesten wissenschaftlichen Errungenschaften auf diesem Gebiet – eine Art „Wundermittel“. Umso überraschter war ich, als ich erfuhr, dass die Mittel für die Sprachförderung im Grunde sehr einfach, alltäglich, aber leider nicht mehr selbstverständlich sind.

Mir war es wichtig, diese Dinge bei meinen eigenen Kindern und in meiner Arbeit mit Kindern im Blick zu behalten. Diese fasse ich  hier für dich zusammen, da es wirkliche einfache, für jeden umsetzbare „Mittel“ zur Sprachbegleitung deines Kindes sind. Damit kannst du dein Kind bei der Entwicklung eines lebenslangen Schatzes als „Tor zur Welt“ unterstützen. 

„Ein Wort, das ein Kind nicht kennt, ist ein Gedanke, den es nicht denken kann.“ (Sprichwort)

Vorab noch ein Hinweis: Die hier empfohlenen Mittel zur Sprachbegleitung sind natürlich kein Allheilmittel . Sprachauffälligkeiten können vielfältige Ursachen haben und auch bei bester Sprachförderung auftreten. In diesem Fall solltest du fachlichen Rat hinzuziehen. Ich bin keine Ärztin oder Logopädin. Ich gebe hier meine Erfahrungen und mein pädagogisches Wissen weiter. Falls Du Bedenken bezüglich der Sprachentwicklung deines Kindes hast, mögliche Sprachauffälligkeiten oder Verzögerungen beobachtest oder vermutest, wende dich bitte an deinen Kinderarzt.

Sprache

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Ludwig Wittgenstein

Wer sich gut sprachlich ausdrücken kann, dem öffnen sich meist gute Perspektiven für die Zukunft in Beruf und im Leben. Sprache ist Kommunikation. Durch sie können wir Gefühle und Gedanken äußern, Erkenntnisse ausdrücken und weitergeben und in Beziehung mit anderen Menschen gehen. Für Maria Montessori ist die Sprache das signifikante Merkmal, das den Menschen von anderen Lebewesen unterscheidet. Die Sprache gilt als Schlüssel oder Tor zur Welt.

Wann beginnt die Sprachentwicklung von Kindern?

Die Sprachentwicklung von Kindern beginnt im Mutterleib. Dort werden bereits Geräusche vom Baby wahrgenommen. Dein Baby hat im Bauch schon eure Stimmen von Mama, Papa, Geschwistern gehört und nach der Geburt wiedererkannt. Babys kommen also als kompetente Persönlichkeiten auf die Welt, die ihre Umwelt sehr genau wahrnehmen und sehr viel mitbekommen.

Warum Sprechen lernen nicht mehr selbstverständlich ist

Unser Alltag ist sehr gefüllt. Wir Eltern fühlen uns zunehmend gestresst und unter Druck von den vielen Anforderungen des Alltags. Dabei kann es leicht passieren, dass wir unkonzentriert und abgelenkt werden. 

Auch mir geht es im Alltag oft so, dass ich den Kopf mit zu erledigenden Dingen voll habe. Dann kommt noch ein Anruf. Nebenbei möchten meine Kinder etwas fragen oder haben. Alles gleichzeitig mit voller Aufmerksamkeit zu bedienen ist mir unmöglich – Multitasking hin oder her.

Also müssen an irgendeiner Stelle Abstriche gemacht und Abkürzungen gefunden werden. Leider vertröste ich dann oft meine Kinder oder antworte ihnen nur kurz nebenbei mit zeitsparenden Zwei-Wort-Sätzen, wie z.B. „Ja, gleich.“, „Warte bitte.“, „Bitte komm.“ Vielleicht geht es dir ähnlich?

Auch die modernen Medien wie Smartphones tragen dazu bei und können leicht meine volle Aufmerksamkeit gefangen nehmen. Mir wurde deutlich, dass die gemeinsame Zeit mit meinen Kindern sehr kurz und damit wertvoll ist. Das war für mich der Anlass neu zu sortieren, was mir wichtig ist. Und so nahm ich mir vor, meinen Kindern bewusster zuzuhören, wenn sie etwas sagen möchten. Sie brauchen Gespräche mit realen Personen und Aufmerksamkeit als Voraussetzung für das Lernen von Sprache. Wenn dies weniger wird, entwickelt sich auch Sprache weniger.

Um für unsere Kinder da sein zu können, ist es jedoch auch wichtig, dass wir als Eltern gut für uns selbst sorgen. Zwei Ideen zur Entspannung für dich findest du in meinen Beiträgen „Mini-Wellness@home für Mamis“ und „Mini-Meditation“.

Was ist Sprachförderung?

Der Begriff Sprachförderung klingt für viele meist nach Therapie. Also wenn bereits eine Verzögerung in der Entwicklung vorhanden ist und ein Nachholebedarf besteht, der von Fachleuten begleitet wird.

Für mich ist Sprachförderung allerdings einfach das natürliche Begleiten der Sprachentwicklung von Kindern – ohne irgendwelche Abweichungen therapieren zu wollen. Die natürliche Sprachbegleitung ist heute leider aus den o.g. Gründen nicht mehr so selbstverständlich.    

Wann beginnt Sprachförderung?

Von Geburt an. Nach der Geburt ist dein Baby noch vollkommen auf deine Hilfe angewiesen. Auch wenn es noch nicht jedes einzelne Wort verstehen kann. Dein Baby hört deine aus dem Bauch vertraute Stimme und lernt sehr schnell an deinem Tonfall zu verstehen, was los ist. Ob eine positive oder negative Stimmung herrscht und ob oder dass etwas passiert. 

Deswegen kannst du von Anfang an deinem Baby alles, was du mit ihm machst, vorher ankündigen und erklären. Damit fühlt sich dein Baby geachtet und in seinen Gefühlen ernst genommen. Es wird z.B. nicht erschrecken, wenn du es auf deinen Arm hebst oder ausziehst. Mit der Zeit wird dein Baby immer mehr von deinen Worten verstehen und es wird für dein Baby vorhersehbarer, was geschieht.

Dein Baby versteht dich schon lange vor seinem gesprochenen Wort

Kinder erlernen Sprache zunächst durch das Aufnehmen und Hören von Worten und Grammatik. Dies wird passive Sprachentwicklung genannt. Die Worte werden nach und nach mit Sinneserfahrungen und durch aktives Sprechen mit realen Personen verbunden.

Schon bevor dein Kind das erste Wort spricht, hat sich bereits ein großer passiver Wortschatz gebildet, der dann allmählich in den aktiven Wortschatz übergeht. D.h. dein Baby lernt schon lange vor seinem ersten selbst gesprochenen Wort sehr viele Worte und versteht bis zu seinem ersten eigenen Wort nahezu alles, was um es herum gesprochen wird.

Die Fremdsprache deines Babys lernen -Wie dein Baby schon vor seinem ersten Wort mit dir "spricht"

Ein Baby kommuniziert von Geburt an. Dafür hat es verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Neben Schreien können Babys über verschiedene andere Geräusche, ihre Körpersprache* als auch ca. ab dem 6. Lebensmonat durch Zeichensprache* ausdrücken, was sie brauchen und möchten. Die Zeichen der Babyzeichensprache sind an die Deutsche Gebärdensprache angelehnt. Diese kann man u.a. in einem Kurs erlernen. 

Faust = Anspannung, z.B. bei Hunger oder Unwohlsein

Beispiel für die Körpersprache eines Babys

geöffnete Hand = Zufriedenheit, Entspannung

Beispiel für die Babyzeichensprache

 

Trinken: Hand formen als würdest du ein Glas halten und eine Trinkbewegung machen
Danke: Fingergerspitzen der offenen Hand an das Kinn legen und die Hand nach vorn bewegen
Essen: Fingerspitzen aneinanderlegen und zum Mund führen als würdest du essen

Dein Baby kann dir also bereits lange vor seinem ersten gesprochenen Wort mit seiner ganz eigenen individuellen Sprache sehr viel sagen. Um zu verstehen, was dir dein Baby wann und wodurch sagen möchte, kannst du dein Baby beobachten. Dies ist ähnlich wie eine Fremdsprache zu lernen.

Wenn man sich gegenseitig gut versteht, kann vieles einfacher sein. Dadurch könnt ihr euer Zusammenleben wesentlich vereinfachen und entstressen. Wie heißt es so schön: Kommunikation ist alles! Das beginnt schon bei den ganz Kleinen.

*

Was brauchen Kinder, um sprechen lernen zu können?

Kinder brauchen Sprach-Vorbilder.

Das sind andere reale Menschen, in erster Linie meist ihre engsten Bezugspersonen wie Eltern, Geschwister und Großeltern. Kinder möchten so sein wie die Großen, lernen an unserem Beispiel und ahmen uns nach. Dies betrifft auch die Sprache. Unseren eigenen Wortschatz und unsere Ausdrucksformen geben unsere Kinder wieder wie ein Aufnahmegerät. Es lohnt sich also die eigene Sprache im Blick zu behalten.

Kinder brauchen Blickkontakt. 

Für dein Kind ist es neben dem Hören von Sprache sehr wichtig, das Gesicht und den Mund der sprechenden Person zu sehen. Dabei sieht es und „liest ab“, wie verschiedene Laute geformt werden und welche Mundbewegung dabei gemacht werden und ahmt dies nach.

Kinder brauchen Sprachgelegenheiten.

Kinder benötigen Möglichkeiten, um sich selbst ausdrücken, sprechen und Dinge benennen zu können. Das eigene Tun, Ausprobieren und Sprechen ist für Kinder wichtig, um Worte gut formulieren zu können. Es reicht also nicht, passiv und einseitig Worte nur zu hören, aufzunehmen und zu konsumieren.

Nichts hören, nichts sehen, nicht sprechen - schränkt Sprachentwicklung ein.

Kinder brauchen Erfahrungen mit allen Sinnen.

Kinder lernen mit allen Sinnen. Sie wollen im wahrsten Sinne des Wortes, Dinge begreifen, also anfassen. Dazu brauchen sie reale dreidimensionale Lernmöglichkeiten, um Dinge verstehen und benennen zu können. Das ist die Basis für alles weitere spätere Lernen. Eindimensionale Medien wie z.B. Fernsehen können dies nicht bieten. 

Beispiel:

Eine Zitrone auf einem Bildschirm ist für ein Kind flach und gelb. Es muss erst lernen, dass die Zitrone in Wirklichkeit rund ist, wie sie sich anfühlt, riecht und schmeckt. Dafür muss ein Kind eine Zitrone mit eigenen Händen erforschen können. Das kann ein Bildschirm nicht leisten. Erst mit dieser Erfahrung weiß ein Kind später, dass eine Zitrone auf einem Bildschirm nicht flach, sondern rund ist. 

Der Hirnforscher Manfred Spitzner erklärt sehr anschaulich in seinem Vortrag „Vorsicht Bildschirm“, warum deswegen auf Fernsehen und Bildschirmmedien bei Kindern bis zu ihrem 3. Geburtstag möglichst verzichtet werden soll.

Kinder brauchen aufmerksame aktive Zuhörer. 

Wir Eltern und Erwachsene sind heute selbst oft durch Bildschirmmedien wie Handy oder Tablet abgelenkt oder auch durch die zunehmenden Anforderungen des Alltags angespannt. Unsere Kinder brauchen und wünschen sich aufmerksame Zuhörer. Sie möchten ernst genommen werden, mit dem was sie zu sagen haben. 

Ihre kindliche Realität sieht anders aus als unsere erwachsene. Es kann für die Beziehung zwischen dir und deinem Kind (und seiner Sprachentwicklung) positiv sein, wenn ihr euch bewusst Zeit füreinander nehmt. Blickkontakt und Nachfragen vermitteln deinem Kind, dass du ehrliches Interesse an seiner Welt hast.

Sprechen braucht starke Gesichtsmuskeln.

Stillen oder bei älteren Kindern das Saugen an einem Strohhalm kann die Gesichtsmuskeln stärken. Diese sind später für das Bilden und Formen von Lauten und Sprache sehr wichtig. Ein Schnuller kann für das Sprechen lernen eher hinderlich sein.

Tipps für die Begleitung der Sprachentwicklung deines Kindes

Bücher

Bücher bieten immer ideale Sprachgelegenheiten und Anlässe für Gespräche mit deinem Kind – unabhängig von seinem Alter. Sobald dein Baby interessiert daran ist, Bücher anzuschauen, könnt ihr dies gemeinsam tun. Es gibt wunderschöne geeignete Bilderbücher. Hier ein paar Empfehlungen:

* *

Mit meinen Kindern haben wir etwa ab ihrem 6. Lebensmonat Bücher angeschaut und sie waren bereits in diesem Alter mit voller Spannung und Aufmerksamkeit dabei. Dabei haben wir ihnen erzählt, was wir auf den Bildern sehen. Du wirst staunen, wie sehr sich dein Baby daran bereits begeistert beteiligt, indem es auf seine Weise reagiert – mit Quietschen, Brabbeln, Plaudern und Nachahmen deiner Tonlage.

Später -wenn dein Baby zu sprechen beginnt- kannst du es natürlich stärker daran beteiligen. Du kannst es z.B. fragen, was es auf den Bildern sieht und ihr überlegt gemeinsam, ob ihr so etwas ähnliches schon einmal woanders gesehen oder erlebt habt.

Gemeinsam entdecken und benennen

Auf einem Spaziergang oder auch auf dem Weg zur Kita kann dein Kind unheimlich viele spannende Dinge entdecken. Ein Schmetterling, der an euch vorüberfliegt, ein Käfer am Wegrand, ein Müllauto auf der Straße oder ein Hubschrauber am Himmel. Nimm dir Zeit, dies mit deinem Kind gemeinsam (kurz) zu beobachten und zu beschreiben, was ihr seht und hört. Dies nimmt oft nur wenige Sekunden oder Minuten in Anspruch, dein Kind wird jedoch sein Leben lang davon vielfach profitieren.

Mit deinem Baby sprechen

Euer Alltag bietet zahlreiche Gelegenheiten für dein Baby, um Sprache zu erfahren. Dafür braucht es meist keine gesondert geschaffenen Zeiten oder Situationen. Erzähle deinem Baby immer, wenn es dabei ist, was du tust. Egal, ob du dein Baby gerade wickelst, anziehst oder es neben dir ist, wenn du gerade Kartoffeln schälst oder die Wäsche legst. Auch wenn es sich vielleicht zunächst ungewohnt und wie ein Monolog anfühlt, dein Baby profitiert unheimlich davon und freut sich immer, deine Stimme zu hören. Dadurch fühlt sich dein Baby ernst genommen und es werden die Dinge vorhersehbarer.

Außerdem lernt es Handlungen und Bilder mit Worten zu verbinden. Durch das genaue Bezeichnen von Objekten, erweitert sich der kindliche Wortschatz auf natürliche Art.

Ahme dein Baby nach

Wenn dein Baby brabbelt oder quietscht, ahme seine Geräusche nach. Dein Baby findet es toll, dass du seine Laute imitierst. Daraus kann sich ein schönes Wechselspiel ergeben. Genauso versucht dein Baby, deine Laute nachzumachen.

Gemeinsam spielen

Das gemeinsame Spielen sowohl mit anderen Kindern als auch mit Erwachsenen ist eine besonders intensive Möglichkeit für dein Kind, um Sprache zu erfahren und selbst ausprobieren zu können.

Dafür eignen sich alle Spiele, bei denen miteinander gesprochen wird oder man sich absprechen muss. Geeignete Spiele beispielsweise:

  • Rollen- und Phantasiespiele wie Mama, Papa, Kind,
  • Memory*, indem neben den Spielabsprachen immer benannt wird, was auf den Kärtchen zu sehen ist, oder auch
  • Kooperationsspiele wie gemeinsames Bauen mit Bausteinen

Wiederholen statt Korrigieren und Übersetzen

Sollte dein Kind manches noch etwas anders aussprechen, ist es günstig die Worte deines Kindes noch einmal zu wiederholen statt es zu korrigieren. Damit hat dein Kind die Möglichkeit, sich selbst zu korrigieren und macht eine positive Lernerfahrung. Es ist menschlich, dass wir beschämt reagieren, wenn wir auf Fehler hingewiesen werden. Wir trauen uns dann meist nicht, uns vor anderen zu berichtigen. Genauso geht es auch Kindern. 

Eltern verstehen ihre Kinder am besten. Auch wenn sie für andere oft noch undeutlich oder schwer zu verstehen sind. Statt für dein Kind zu „übersetzen“, wäre es günstiger, zunächst deinem Kind die Chance zu geben, sich verständlich zu machen und sich noch einmal zu wiederholen. Bleibe dabei entspannt. Manches Kind mag sich nicht wiederholen, da es dies bereits als Korrektur empfindet und reagiert beschämt. Du kennst dein Kind und seine Fähigkeiten am besten und kannst abwägen, wann du für dein Kind „einspringst“ und wann es für sich selbst sprechen kann. 

Erstes Interesse an Buchstaben

Viele Kinder zeigen bereits sehr früh ein erstes Interesse an Buchstaben. Wenn sich dein Kind für Buchstaben und Worte zu interessieren beginnt, kannst du eine günstige Sprachumgebung vorbereiten, in der es seiner Neugierde und Freude am Entdecken nachgehen kann. Wichtig ist, dass das Interesse von deinem Kind ausgeht. So bleibt seine natürliche Neugier bestehen. Es geht keinesfalls darum, deinem Kind etwas von außen beizubringen, wozu es noch nicht bereit ist.

Zwei praktische Ideen dafür wären z.B.:

  • Da Kinder ein sehr gutes Bildgedächtnis haben, können gemeinsam spielerisch die Buchstaben mit Dingen verglichen werden, die sie bereits kennen. Das „S“ sieht zum Beispiel aus wie eine Schlange, das „H“ wie eine Leiter oder das „M“ wie eine Krone.
  • Worte können auch in Großbuchstaben an den dazugehörigen Gegenstand angebracht werden, wie das Wort „STUHL“ an einen Stuhl. Ohne dass ein Kind lesen kann, verbindet es jedoch evtl. das Bild des Wortes schon  mit dem Gegenstand und erkennt es wieder. Mein Kind hat beispielsweise sehr schnell die Symbole und Namen der Supermärkte „lesen“ können. 

Jedes Kind ist anders

Abschließend möchte ich noch sagen: Jedes Kind ist anders. Das eine spricht bereits vor seinem ersten Geburtstag viel. Ein anderes Kind spricht bis zu seinem dritten Lebensjahr fast kein Wort, saugt bis dahin alles auf und spricht dann plötzlich wie ein Wasserfall fließend und in ganzen Sätzen. Alles ist möglich und okay. Wichtig ist, dass dein Kind in jedem Fall Spracherfahrungen braucht. 

Auch Eltern-Kind-Kurse wie z.B. PEKiP können eine Möglichkeit für eine intensive Eltern-Kind-Zeit bieten, wo du dir bewusst Zeit für „Gespräche“ mit deinem Baby im ersten Lebensjahr nehmen kannst.

Welche Erfahrungen hast du mit der Sprachentwicklung deines Kindes gemacht? Wann und wie nehmt ihr euch Zeit für gemeinsame „Gespräche“? Ich freue mich sehr, wenn du mir in den Kommentaren davon berichtest. 

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